steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH / NRW

Feldstraße 50, Hamburg St. Pauli Nord

Modernisierung und Instandsetzung des unter Denkmalschutz stehenden Mehrfamilienhauses.

Das um 1860 erbaute Mehrfamilienhaus, bestehend aus Keller-, Erd-, 1. bis 4. Obergeschoss sowie Dachgeschoss, ist als erkanntes Denkmal im Verzeichnis des Denkmalschutzamtes eingetragen.

Unter Inanspruchnahme des Förderprogramms D „Modernisierung- und Instandsetzung von Wohngebäuden in Sanierungsgebieten“ der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt konnte das Gebäude umfangreich modernisiert und instand gesetzt werden.

Im Kellergeschoss befinden sich die Haustechnik-, Kinderwagen- und Fahrradabstellräume sowie der Müllraum. Für die Erschließung wurde ein neuer Zugang, direkt von der Straße aus, hergestellt. Da auch die Instandsetzung und Modernisierung des Nachbargebäudes anstand, bot sich die Gelegenheit, die ehemalige Wohnung im Erdgeschoss für den alt eingesessenen Gewerbebetrieb aus dem Nachbargebäude entsprechend herzurichten, so dass die Fortführung des Betriebes lediglich durch einen Umzug ein Gebäude weiter unterbrochen werden musste.

In den drei Obergeschossen befindet sich jeweils eine Wohnung mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von ca. 107 qm. Die ehemalige Wohnung im Dachgeschoss konnte nicht wieder einer Wohnnutzung zugeführt werden, da die vorhandene Dachneigung zu niedrig war. Der Dachboden wird ausschließlich als Trockenraum genutzt. Die Wohnungen und die Gewerbeeinheit wurden mit neuen Küchen, Bädern und WCs ausgestattet.

Der Umfang der Maßnahmen in den drei Wohn- und der einen Gewerbeeinheiten bezog sich insbesondere auf folgende Arbeiten:
Verstärkung bzw. Erneuerung der Dachkonstruktion, Dämmung der obersten Geschossdecke, Instandsetzung der Balkenköpfe, Errichtung von vorgestellten Balkonen an der Hoffassade, Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems an den Hof- und Giebelfassaden, Dämmung der Kellerdecke, Erneuerung der Holzfenster, Verbesserung des Schall- und Brandschutzes, Erneuerung der gesamten Haustechnik, Einbau einer zentralen Warmwasser- und Wärmeversorgung.

Die Straßenfassade wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und einer Restauratorin instand gesetzt und farblich analog der ursprünglichen Farbgebung wieder hergestellt.


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